Tipps für Senioren und Rentner
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  Erkläre es mir und ich werde es vergessen. Zeige es mir und ich werde mich erinnern. Lass es mich selber tun und ich werde es verstehen. (Konfuzius, 551-479 v. Chr.)
Was macht Opa?
  Tipps für Senioren und die Rente


A) VORBEREITUNG AUF DAS SENIORENLEBEN

Mit dem Übergang vom jahrzehntelangen Arbeitsleben zum Seniorenleben ändern sich Ihre Lebensumstände grundlegend. Die Erwartungen an den neuen Lebensabschnitt sind bei jedem Menschen anders. Der Eine kann es kaum erwarten, endlich über sein Leben und seine Zeit frei zu verfügen, z.B. den aufgeschobenen Hobbys nachgehen, die Enkelkinder betreuen oder die lang ersehnte Weltreise antreten.
Der Nächste ist von Angst erfüllt, die Verantwortung für Job und Mitarbeiter zu verlieren, oder fragt sich: Bin ich als Rentner nutzlos und ausgestoßen in dieser Gesellschaft, werde ich in ein schwarzes Loch fallen oder sogar depressiv? Andere zukünftige Senioren haben nicht die Möglichkeit eine ausreichende Altersvorsorge aufzubauen. Sie können den Lebensunterhalt nicht ohne zusätzliches Einkommen bestreiten.
Wie auch immer Sie sich Ihre Zukunft als Rentner oder Pensionär vorstellen, spätestens ein Jahr zuvor ist es hilfreich den Einstieg in das Seniorenleben zu planen:

Gut gerüstet für das Seniorenleben - Planung mindestens ein Jahr im Voraus

Folgende Fragen und Überlegungen sollten Beachtung finden:

1) Kassensturz: Welche finanziellen Mittel stehen insgesamt für jeden Monat zur Verfügung?
- Gesetzliche Rentenversicherung: Daten zum Versicherungsverlauf und Rentenauskunft bei der Deutschen Rentenversicherung(früher: Bundesversicherungsanstalt für Angestellte BfA, LVA, Bahnversicherungsanstalt und die Seekasse),
- Betriebsrente: Zahlungen aus der betrieblichen Altersvorsorge,
- Private Altersvorsorge: Riester-Rente, Kapitallebensversicherung, private Rentenversicherung, Aktien, Aktienfonds und Fondsgebundene Lebensversicherungen, Banksparpläne, Rentenpapiere, Sparbücher, sonstiges Kapital und Vermögen,
- Steuerliche Abzüge.

Senioren haben Spaß! 
Tipp: Informieren Sie sich über die Auszahlungsentwicklung der Versicherungen und über die Wertentwicklung des Kapitals über mehrere Jahre hinaus. Auch beeinflussen die Entwicklung der steuerlichen Abzüge und mögliche Zahlungsausfälle Ihre verfügbaren finanziellen Mittel.


2) Weitere Beschäftigung, Kontakt halten oder kompletter Rückzug aus dem Arbeitsleben?
Konnten Sie nicht ausreichend für eine sorgenfreie Altersvorsorge sparen, oder wollen Sie nicht schlagartig aus dem Arbeitsleben ausscheiden, bietet sich eine Weiterbeschäftigung in Vollzeit, Teilzeit oder für eine stundenweise Aushilfe an. Auch Möglichkeiten für eine freie Mitarbeit bieten sich gegebenenfalls als freier Berater oder als Ausbilder. Tipp: Sind Sie erstmal aus dem Arbeitsleben ausgeschieden, ist es schwierig, bei dem alten Arbeitsgeber, in der Branche oder in neuen Bereichen Fuß zu fassen. Ihre Arbeitsleistung wird dann i.d.R. niedriger eingestuft und somit geringer bezahlt. Nutzen Sie Ihre jahrelangen Beziehungen und Kontakte rechtzeitig, um den Weg für eine weitere Beschäftigung zu ebnen.

Kontakte können Sie über den Bezug von branchenspezifischen Fachzeitschriften als Zeitschriftenautor innerhalb Ihrer Branche, auf Betriebsfesten, als Redner auf Tagungen oder mit Brieffreundschaften pflegen. In Großkonzernen werden zudem Seniorentreffen und Ehemaligentreffen organisiert.

Ziehen Sie sich komplett aus dem Arbeitsleben zurück, ist die intensive Planung der neu gewonnen Freizeit besonders wichtig.


3) Versicherungsunterlagen zusammensuchen und neu bewerten
Ob Krankenversicherung, Berufsunfähigkeitsversicherung, Pflegeversicherung, Kredite oder die Lebensversicherung: Zusatzversicherungen können überflüssig werden, Versicherungen laufen aus, andere Versicherungen sind evtl. günstiger oder haben bessere Leistungen. Die Versicherungstarife ändern sich bzw. diverse Seniorenvergünstigungen kommen hinzu.


4) Altersgerechte Lebensbedingungen schaffen
Langfristige Fragen, wie altersgerechtes Wohnen (z.B. die Nähe zu Einkaufsmöglichkeiten, die Anzahl der Treppen bis zu Ihrer Wohnung, medizinische Versorgung, Pflegemöglichkeiten und ein guter Seniorenservice), sollte in der Vorplanung Beachtung finden. Sind Sie allein stehend und fürchten Sie sich vor der Einsamkeit, sind Senioren-Wohngemeinschaften (Senioren WG’s) voll im Trend und vielleicht das Richtige für Sie.


5) Freizeitplanung
Unzählige Hobby-, Beschäftigungs- und Freizeitmöglichkeiten warten auf Sie. Ob Gartenarbeit, das Lesen spannender Romane, Reisen in neue Länder oder Ihre Lieblingsländer, verschiedene Sportarten, ergänzende Tanzkurse, handwerkliche Tätigkeiten oder ein neuer Beruf. Tipp: Machen Sie sich eine Liste mit allen Aktivitäten, auf die Sie sich freuen können.


6) Unser wertvollstes Gut: Jugend erhalten durch geistige Fitness und körperliche Gesundheit
Geistige Fitness und die körperliche Gesundheit sind verantwortlich für die Lebensqualität und sollten einen großen Stellenwert in Ihrem dritten Lebensabschnitt haben. Planen Sie diesbezügliche Aktivitäten großzügig und lassen Sie den Faktor „Spaß“ nicht zu kurz kommen!



... Fortsetzung folgt

... Vorschau:

Auf den Lebens- und Ehepartner einstellen
Sie waren Abteilungsleiter in einer großen Firma und Ihre Mitarbeiter „funktionierten auf Knopfdruck“? Damit ist es nun im Seniorenleben vorbei - bedenken Sie: Auch Ihr Lebenspartner hat über Jahrzehnte seinen eigenen Rhythmus gefunden, trägt Verantwortung in vielen Bereichen und hat sich Freiräume erarbeitet. Als glückliches Seniorenpaar verbringen Sie zwangsläufig mehr Zeit miteinander. Tipp: Respektieren Sie die Freiräume Ihres Lebenspartners, so werden Sie auch nicht als „Eindringling“ wahrgenommen.



 
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